»Viva Cuba!« in New York

Netzwerk Kuba Österreich

VIVA CUBAUN-Vollversammlung verurteilte zum 22. Mal die US-Blockade gegen Kuba
Von André Scheer / junge Welt

Lateinamerika, Afrika, die islamischen Staaten, Asien, Europa – Vertreter aus praktisch allen Weltregionen haben am Dienstag in New York Stellung gegen die Blockade Kubas durch die USA bezogen. Vor der UN-Generalversammlung ergriffen unter anderem Sprecher der Afrikanischen Union, der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft CELAC und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) das Wort. Einhellig verurteilten sie den seit mehr als einem halben Jahrhundert von Washington gegen Kuba geführten Wirtschaftskrieg. Statt die Insel zu bekämpfen, müsse die Menschheit Havanna vielmehr dankbar für die über Jahrzehnte geleistete Hilfe sein, betonte der Vertreter Afrikas, Äthiopiens UN-Botschafter Aman Hassen. Die CARICOM erinnerte an die selbstlose Hilfe, die kubanische Ärzte nach dem verheerenden Erdbeben 2010 in Haiti geleistet haben.

Bei der Abstimmung votierten 188 Staaten für den Antrag Kubas, lediglich zwei stimmten dagegen: die USA und Israel. Es war das…

Ursprünglichen Post anzeigen 40 weitere Wörter

Advertisements

Weltgemeinschaft ist nicht? Was nicht ist, kann werden!

mehr (Öko-) Kommunismus wagen 😉

Innerhalb überschaubarer Zeiträume bewegt sich die Kunst des Möglichmachens naturgemäß innerhalb des historisch Möglichen. Politik kann sich über die Grenzen gegebener Kreislaufstrukturen der Existenzsicherung und Bereicherung nicht einfach hinwegsetzen. Philosophie, verstanden als ein Orientierung verleihendes Ergründen und Bedenken vernünftiger Perspektiven gesellschaftlichen Handelns muss die akuten Zwänge zwar berücksichtigen, kann über sie aber auch ein Stückweit hinaus denken. Sie KANN mehr sein (oder zumindest werden) als geistiges Schmiermittel zur besseren Ausgestaltung dessen, was das von der Naturgewalt Kapitalismus bestimmte Füreinander an Freiheiten erlaubt oder praktisch vorschreibt. Nicht als eine abgehobene Leidenschaft philosophischer Köpfe sondern als Kopf politischer Leidenschaft – zur Begründung gesellschaftlicher Perspektiven politischen Handelns.

Von dem Taz-Autor Bernhard Pötter hätte ich erwartet, dass er sich von dieser grundlegenden Erkenntnis leiten lassen würde. Sein Kommentar zum neuen Weltklimabericht war für mich deshalb recht irritierend. Der gewöhnlich sehr weitsichtige Pötter begnügt sich hier mit dem „real-philosophischen“ Hinweis, dass es eine Weltgemeinschaft nicht…

Ursprünglichen Post anzeigen 490 weitere Wörter

Erklärung der Taksim Solidaritätsbewegung anlässlich der Ermordung von Hasan Ferit Gedik: Während wir erwarten, dass Frieden und Toleranz vom Gezi Park in das ganze Land getragen werden, erwarten andere, dass wir uns an den Tod der jungen Menschen gewöhnen, die sich zu ihren Städten und ihren Lebensräumen bekennen?

Add your thoughts here… (optional)

Translate for Justice

3.10.2013
Quelle: http://taksimdayanisma.org/
Übersetzung aus dem Türkischen: Translators for Justice

3. Oktober 2013

Das ganze Land hat beobachtet, wie die jungen Menschen, die sich ihres Landes, ihrer Parks, ihrer Natur, ihrer Bäche und ihrer gesunden Umwelt annehmen, die sich für ihre Häuser, Schulen, Kliniken, Kinohäuser, Kulturzentren, ihre Plätze – kurz: für ihr Leben einsetzen, wie diese Menschen in Istanbul, Eskişehir, Ankara und Anktakya durch Polizeigewalt ums Leben kamen.

Die Forderung von Millionen Menschen, dass die „Polizeipräsidenten und Gouverneure“, die diese Gewalt und die Tode zu verantworten haben, ihrer Ämter enthoben werden, hallt weiter auf den Plätzen dieses Landes. Doch leider wird diese legitime, menschliche und gesellschaftliche Forderung von denen, die das Land regieren, ignoriert, und die Täter werden weiterhin in Schutz genommen.

Am 29. September wurde im Istanbuler Stadtteil Gülsuyu bei einem Protestmarsch junger Menschen gegen Drogenbanden der 21-jährige Hasan Ferit Gedik von einer Bande erschossen. Fünf Menschen wurden verletzt…

Ursprünglichen Post anzeigen 356 weitere Wörter