Afrika

Das dunkle Erbe von Namibias Befreiungsbewegung

23.08.2013
Während die Rebellenorganisation SWAPO in den 80ern für die Unabhängigkeit Namibias kämpfte, ließ sie tausende ihrer Mitglieder als mutmaßliche Verräter foltern. Viele wurden getötet. Bis heute gilt das Thema als Tabu.
http://www.dw.de/das-dunkle-erbe-von-namibias-befreiungsbewegung/a-17037562?maca=de-newsletter_de_International_do-2351-html-newsletter

Dürrekatastrophe in Namibia

22.08.2013
400.000 Menschen vom Hungertod bedroht, weil Umverteilungsprogramme fehlen
Von Herbert Jauch, Windhuk
Namibia erlebt derzeit die schlimmste Dürre der letzten 30 Jahre. Etwa ein Drittel der 2,2 Millionen Einwohner sind direkt betroffen. Nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) haben derzeit 778000 Menschen nicht genug zu essen. 400000 von ihnen sind vom Hungertod bedroht. Die Regierung hat einige Notmaßnahmen wie die Verteilung von Nahrungsmitteln, die zeitweilige Erlaubnis, lebende Schafe, Ziegen und Rinder in die Nachbarländer zu verkaufen, damit sie nicht verenden, und das Abschießen von Wild als Fleischquelle ergriffen. Zusätzlich werden vom Roten Kreuz Spenden gesammelt und Lebensmittel verteilt. Auch einige Kirchen sind gegen die Auswirkungen der Dürre aktiv geworden, beispielsweise durch die Auszahlung von Bargeld in einigen Regionen.                                                                                                   http://www.jungewelt.de/2013/08-22/031.php  

Rohstoffabbau im Kongo

5.08.2013                                                                                                                             Die UN-Mission im Osten des Kongo soll entschlossen gegen Rebellen vorgehen, die vor allem in der Provinz Nord-Kivu immer wieder Regierungstruppen und UN-Einrichtungen angreifen. Bei den Kämpfen geht es auch um die Verteilung wertvoller Bodenschätze wie Zinn und Coltan.
Um die illegale Ausbeutung und die Verteilung der Rohstoffe zu kontrollieren, sollen Mineralien aus friedlichen Regionen künftig ein Zertifikat „aus konfliktfreien Minen“ erhalten und fair gehandelt werden.
http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/forum/ostkongo101.html

Uganda

Vom 17.-21. August 2001 vertrieb die ugandische Armee die BewohnerInnen von vier Dörfern, weil die Regierung das Land der Kaweri Kaffee-Plantage verpachtet hat. Kaweri ist eine Tochterfirma der Neumann Kaffee Gruppe in Hamburg.
Bis heute wurden die Vertriebenen nicht entschädigt. Doch sie fordern ihre Rechte ein. Im August 2002 haben sie die ugandische Regierung und die Kaweri Kaffee Plantage verklagt. Das Gerichtsverfahren wurde nach allen Regeln der Kunst verschleppt. Nach 11 Jahren sprach das zuständige Gericht am 28.3.2013 das erste Urteil – zugunsten der Vertriebenen.
Der Journalist Michael Enger hat einen Film über die Vertreibung und ihre Folgen gedreht:  Coffee to go – Mit dem Geschmack der Vertreibung
http://www.youtube.com/watch?v=2AqxVPoU81M

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