Über walterfriedmann

77815 Bühl Im Grün 2

Sharing Economy II

Sharing Economy

Nordwind

Hier eine ausführlichere (und weniger flapsige) Version des letzten Blogposts, die ich für die Berliner Gazette geschrieben habe. Siehe dazu auch im Artikel von Felix Stalder „Das Problem des ‚ Teilens‘ „.

Airbnb, ein Gemeinschaftsgarten? Warum Silicon Valley und Massenmedien “Sharing” nicht verstehen

Die Idee der Commons – dass Menschen ihre Bedürfnisse selbstorganisiert jenseits des Marktes befriedigen – erlebte in den letzten Jahren, wohl auch auf Grund der vielen Krisen, denen sich unsere Gesellschaften gegenübersehen, ein Revival. In jüngster Zeit wird dieser Begriff allerdings vermehrt von “Sharing Economy” oder “Shareconomy” abgelöst, die wohl mehr „Sexappeal“ haben. Warum das ein Problem ist, kann man in diesem Artikel über Airbnb im Standard nachlesen.

705 der 2900 der über diese Plattform in Wien angebotenen Wohnungen stammen von nur 74 Anbietern, die zwischen 5 und 49(!) Wohnungen im Angebot haben. Mit „sharing” hat das wenig zu tun, sondern das ist ein lukratives neues…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.134 weitere Wörter

Gegen jede rassistische Hetze! Für ein solidarisches Miteinander!

Für ein solidarisches Miteinander

noafd6Unter dem Label PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) formiert sich seit einigen Wochen eine Bewegung, die offensiv gegen Flüchtlinge, MigrantInnen und muslimische Menschen hetzt. Anfangs nur in Dresden, wo sich bis Ende 2014 über 17. 500 Menschen von der rassistischen Stimmungsmache vereinnahmen ließen, haben sich nach und nach auch Ableger in anderen Städten und Bundesländern gegründet, welche Kundgebungen und Demonstrationen abhalten oder abhalten wollen. Auch in Baden-Württemberg gibt es mehrere solche Ableger.

Ursprünglichen Post anzeigen 450 weitere Wörter

London: Protest gegen Todesurteil für hochrangigen schiitischen Geistlichen

Protest gegen Todesurteil

London (Press TV) – Als Reaktion auf das Todesurteil gegen den hochrangigen Schiitenführer Sheikh Nemer Baqir Al-Nemer in Saudi-Arabien sind hunderte Menschen in London auf die Straße gegangen.
In der Nähe von Marble Arch in London sind die Demonstranten zusammengekommen, um ihre Empörung über das Todesurteil gegen Scheikh Al-Nemer, der vor Kurzem im saudischen Gericht dazu verurteilt wurde, zum Ausdruck zu bringen. Die Demonstranten forderten von der saudischen Regierung das Urteil aufzuheben. Zudem verlangten sie von der britischen Regierung diesbezüglich Maßnahmen zu ergreifen. In den letzten zwei Jahren versammelten sich die Protestierenden nur vor der saudischen Botschaft, aber dieses Mal veranstalteten sie eine Kundgebung vor dem Marble Arch, damit die ganze Öffentlichkeit ihre Stimme hören kann. Der Sonderstrafgerichtshof in Riad hat am Mittwoch Scheikh Al-Nemer unter dem Vorwurf, die Sicherheit von Saudi-Arabien gefährdet und Anti-Regierungs-Reden gehalten zu haben, zur Todesstrafe verurteilt. Am Freitag veranstalteten Schiiten in einigen saudischen Städten darunter…

Ursprünglichen Post anzeigen 36 weitere Wörter

Über den kommunistischen Hochmut

Hochmut und Rechthaberei

Sascha's Welt

Ganz gewiß ist Hochmut natürlich keine kommunistische Eigenschaft. Ebensowenig wie Rechthaberei. Wenn Stalin sich hier gegen die Selbstgefälligkeit wendet, dann tut er es, um die Kommunisten davor zu warnen, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Und er fragt: „Was aber bedeutet auf den Lorbeeren ausruhen? Das bedeutet auf unsern Vormarsch ein für allemal verzichten.“ 

„Hic Rhodus, hic salta!
Hier ist die Rose, hier tanze!“
(Karl Marx „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“)

Was ist es heute anderes, wenn Kommunisten angesichts des scheinbar leichten Siegs der Konterrevolution überheblich werden und sagen: Wir haben es ja schon immer gesagt – man darf den Klassenfeind nicht unterschätzen! Warum habt ihr nicht auf uns gehört? Ihr wolltet die Banane, und nun habt ihr sie. Und mit ihr das ganze, verfluchte kapitalistische System! Ihr wolltet die Reisefreiheit, wolltet das Westgeld. Was ist denn nun übrig von Euren Träumen? Kein Mensch wird heute fragen: Warst du als…

Ursprünglichen Post anzeigen 2.296 weitere Wörter

Die Abschaffung des Kapitalismus

Die Abschaffung des Kapitalismus

Sascha's Welt

Kapitalismus

Wie überall zu sehen ist, funktioniert der Kapitalismus nicht mehr so richtig. Flickschusterei an allen Ecken und Enden. Korrekturen, Verbesserungen, allgemeines Wehklagen und Gesundbeterei, wohin man auch schaut. Derweil geht das gemeine Volk friedlich seiner Arbeit nach oder auch nicht, produziert Profite ohne Ende, versucht zu leben oder zu überleben und genießt, anstatt das Übel zu bekämpfen allerorten die großzügig angebotenenen Vergnügungsangebote des bürgerlichen Staates. Warum soll man dem schon nicht mehr zu leugnenden „Tanz auf dem Vulkan“ nun Einhalt gebieten?

Warum soll man darauf aufmerksam machen, warum warnen? Warum Marx zitieren, Lenin oder Stalin? Warum den Sozialismus verteidigen? Ganz einfach! Weil es die Wahrheit ist. Weil der Marxismus-Leninismus eine wissenschaftliche Weltanschauung ist. Und weil die Zeit auf einen Umbruch drängt. Der Kapitalismus ist überreif zu seiner Beseitigung! Und das geht nunmal ohne Marxismus-Leninismus nicht! Die Staatsmaschine  muß zerbrochen werden. Der Schmarotzerauswuchs muß beseitigt werden. Überreif ist auch die Zeit…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.217 weitere Wörter

Kapitalismus und Freiheit sind nicht das Gleiche

Kapitalismus und Freiheit

Nordwind

Das zumindest ist die Erkenntnis 25 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion, des Eisernen Vorhangs und dem Fall der Berliner Mauer. Ich bin ein bissl spät dran mit Zeitunglesen, weil ich lange unterwegs war, deshalb hab ich mir erst heute beim Frühstück den Standard vom Wochenende vorgenommen – mit einem Schwerpunkt mit dem bezeichnenden Titel „1989 – 2014: die neue Unordnung“. Und auf der Titelseite die Überschrift „Ende des Ostblocks hat Österreich kaum genützt“. Seltsame Feststellung – wieso hätte es Österreich nützen sollen?

Ich denke nicht, dass die Menschen, die sich in Leipzig an den Montagsdemonstrationen beteiligten oder die Soldaten, die an der ungarisch-österreichischen Grenze den Stacheldraht durchschnitten, dabei den Nutzen Österreichs im Auge hatten. War da nicht noch etwas anderes, um das es gehen sollte? Freiheit, Wohlstand, Demokratie? Wäre es so gekommen, wäre das wohl Nutzen genug gewesen, Österreich stand dabei soweit ich mich erinnere nicht zur Diskussion. Aber…

Ursprünglichen Post anzeigen 577 weitere Wörter